Umoja in Wien:
Lebensrealitäten und Träume aus Kisumu treffen auf offene Herzen
Gemeinsam mit vielen Herzensmenschen haben wir im Juni unsere Ausstellung Umoja nach Wien gebracht. Im Kulturzentrum Spittelberg füllten die Lebensrealitäten und Träume der Make Me Smile Community in Kisumu, eingefangen von Magdalena Hassek und Natasha Margarete Ochieng, die Galerie mit berührender Tiefe.
Die Vernissage regte zum Nachdenken an – und rührte viele. Es floss auch die eine oder andere Träne, die jedoch spätestens bei den spontanen Tanzeinlagen zu später Stunde getrocknet war. An diesem Abend wurde das sichtbar, was uns als Organisation so am Herzen liegt: Leben und Hoffnung in einem Thema, das oft abstrakt wirkt.
Die Menschen in Kisumu haben dieselben Wünsche wie wir hier in Europa: gute Bildung, ein sicheres Zuhause, warme Mahlzeiten – und den Traum von einer besseren Zukunft für ihre Kinder. Ein unabhängiges Leben, selbst gestaltet.
Wir bei Make Me Smile freuen uns, durch unsere Projekte genau das zu ermöglichen: ein selbstbestimmteres Leben. Unsere Arbeit kombiniert die Unterstützung bei Grundbedürfnissen mit nachhaltigem sozialen Wandel. So schaffen wir gemeinsam Wege in eine lebenswertere Zukunft – für ganze Gemeinschaften und jeden Einzelnen.
Einer dieser Menschen ist Silas, Bauer und Familienvater.
Er erzählt:
“Mein Traum für die Zukunft? Ich hoffe, dass diese Art von Landwirtschaft, die ich betreibe, mein Leben verbessern kann. Dass es mir ermöglicht, auch für meine Familie etwas Geld für die Schulgebühren zu verdienen. Ein besseres Leben – und langfristig genug Essen für alle.”
Durch unser Permakultur-Projekt lernte Silas nachhaltige Anbaumethoden kennen – fernab von teurem, einmaligem Saatgut und bodenerschöpfenden Monokulturen. Diese Methoden helfen ihm und seiner Familie, ihr Land fruchtbar zu machen und reichhaltiger zu ernten.
Auch in seine Geschichte – und viele weitere – konnten Besucher:innen über Pfingsten im Amerlinghaus eintauchen , begleitet von den persönlichen Erzählungen von Magdalena Hassek.
Unser Traum, diese Ausstellung nach Wien zu bringen, wurde nur möglich durch die wunderbare Unterstützung des Kulturzentrums Spittelberg, des Amerling Beisls, unsere Spender:innen, sowie unserer vielen helfenden Hände und hochgeschätzten Freiwilligen. Dafür möchten wir uns von Herzen bedanken!
Falls ihr die Ausstellung verpasst habt – hier könnt ihr noch ein paar Eindrücke gewinnen.